9,4 Millionen Euro für modernen Südtiroler Straßendienst

Nach Angaben von Mobilitäts- und Infrastrukturlandesrat Daniel Alfreider (SVP) soll die Investition die Arbeit des Straßendienstes langfristig verbessern. „Für qualitativ hochwertige Arbeit braucht es auch qualitativ hochwertige Fahrzeuge“, betont Alfreider. Ziel sei es, den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern moderne Arbeitsmittel zur Verfügung zu stellen, damit sie ihre Aufgaben das ganze Jahr über sicher, effizient und zuverlässig erfüllen können.
Die Erneuerung des Fuhrparks ist Teil einer Modernisierungsstrategie, die das Land bereits seit 2017 verfolgt. Die neuen Fahrzeuge werden auf die insgesamt 40 Stützpunkte des Straßendienstes verteilt. Dabei werden die jeweiligen örtlichen Anforderungen berücksichtigt – etwa die Höhenlage, steile Straßenabschnitte oder besondere Einsatzbedingungen.
Im Mittelpunkt der Neuanschaffungen stehen Fahrzeuge mit hoher technischer Qualität, moderner Sicherheitsausstattung und möglichst geringen Wartungskosten. Zudem setzt das Land verstärkt auf standardisierte Ausrüstungen, damit Anbaugeräte flexibel zwischen verschiedenen Fahrzeugen genutzt werden können.
Zu den größten Investitionen zählt die Anschaffung eines Unimog U530 mit 300 PS. Das vielseitige Spezialfahrzeug soll ganzjährig eingesetzt werden – unter anderem im Winterdienst, bei Mäharbeiten und für die Straßenreinigung.
Auch beim Thema Nachhaltigkeit setzt das Land neue Akzente. Alle sechs neu vorgesehenen Personenwagen werden ausschließlich mit Elektroantrieb beschafft. Für schwere Einsatzfahrzeuge wie Lastwagen, Traktoren oder Unimog-Modelle gebe es derzeit jedoch noch keine serienreifen Elektrofahrzeuge, die den hohen Anforderungen des Straßendienstes gerecht würden.
Die Modernisierung erfolgt schrittweise. Für jedes neu angeschaffte Fahrzeug wird in der Regel mindestens ein älteres Modell aus dem Fuhrpark genommen. Damit soll der Fahrzeugbestand laufend erneuert und an die Anforderungen eines modernen Straßendienstes angepasst werden.
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