STF ruft SVP-Mitglieder zum Austritt auf

Geht das Wahlgesetz durch, wird der Senatswahlkreis Bozen-Unterland neu aufgeteilt. Tramin, Kurtatsch, Margreid, Kaltern und Eppan sollen dem Senatswahlkreis Meran zugeschlagen werden. Aldein käme zum Kreis Brixen. Im Senatswahlkreis Bozen-Unterland blieben nur noch die teilweise italienischsprachigen Gemeinden von Salurn bis Leifers. Das Ziel: den italienischen Parteien eine künstliche Mehrheit verschaffen. Die Bezirksgruppe Unterland/Überetsch der Süd-Tiroler Freiheit übt scharfe Kritik. „Das ist der x-te Kniefall vor Urzì. Der SVP geht es nicht um Südtirol, sondern nur um den eigenen Machterhalt“, bekräftigt Stefan Zelger von der Bezirksgruppe.
Auch die Art und Weise verurteilt die Süd-Tiroler Freiheit. „Die SVP hat das Unterland in einer Nacht-und-Nebel-Aktion überrumpelt. Es gab keine öffentliche Diskussion und keine Einbeziehung der Bevölkerung. Das ist reinster Machiavellismus“, betont Zelger.
Die Süd-Tiroler Freiheit ruft die SVP-Mitglieder im Unterland auf, ihrer Partei den Rücken zu kehren. Besonders an die Mitglieder des „Forum Heimat“ reicht die Bewegung die Hand: „Spätestens jetzt kann kein aufrechter Unterlandler mehr bei der SVP bleiben. Wer es ehrlich mit unserer Heimat meint, findet bei uns jederzeit eine offene Tür für Gespräche.“






