von lif 16.07.2026 18:57 Uhr

Nach zwei Tagen: Waldbrand unter Kontrolle

Ein Waldbrand in schwer zugänglichem Gelände hat in Breitenbach am Inn tagelang die Einsatzkräfte beschäftigt (UT24 berichtete). Nun konnte „Brand aus“ gegeben werden.

Bild: APA/FF WILDERMIEMING

Gemeldet wurde das Feuer am 14. Juli um 19.42 Uhr von einem 36-jährigen Österreicher. Es befand sich auf rund 1.300 Metern in äußerst unzugänglichem Gelände: oberhalb von über 50 Grad steilen Felsschrofen und unterhalb des bewaldeten Kühbergs.

Daraufhin startete ein Großeinsatz. Beteiligt waren Feuerwehren aus Breitenbach, Kramsach, Radfeld, Landl, Hinterthiersee, Kufstein, Bad Häring, Schwoich, Söll, Ebbs und Unterlangkampfen sowie eine Betriebsfeuerwehr, Flughelfer und ein Drohnenteam. Ab 21 Uhr führte zudem ein Hubschrauber des Bundesheeres vier Löschflüge über dem Brandherd durch.

Gegen 21.30 Uhr musste der Einsatz wegen der einbrechenden Dunkelheit unterbrochen werden. Bis dahin hatte sich der Brand auf etwa 900 bis 1.000 Quadratmeter ausgebreitet. Fortgesetzt wurden die Löscharbeiten am 15. Juli um 5 Uhr früh.

Am 16. Juli um 6.30 Uhr konnte schließlich „Brand aus“ gegeben werden. Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit dürfte ein Blitzschlag das Feuer ausgelöst haben.

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