Elternverein begrüßt Projekt „selAvi“

Das Projekt sei ein wichtiger Schritt, um Menschen mit Behinderungen ein selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen und die Persönliche Assistenz in Südtirol weiterzuentwickeln, so der AEB in einer Aussendung. Diese Assistenz eröffne Betroffenen die Möglichkeit, ihr Leben nach den eigenen Vorstellungen zu gestalten und Entscheidungen selbst zu treffen. Mit der Persönlichen Assistenz sei allerdings auch eine hohe Verantwortung verbunden, gibt der Verein zu bedenken. Die Assistenznehmenden übernehmen die Rolle als Arbeitgeber und sind damit unter anderem für die Auswahl, Organisation und Einsatzplanung ihrer Assistenten zuständig. Gerade für Menschen mit kognitiver Behinderung sei das eine besondere Herausforderung.
Deshalb brauche es geeignete Unterstützungsmodelle und begleitende Strukturen, damit auch sie das Angebot nutzen können. „Selbstbestimmung darf nicht davon abhängen, ob jemand alle organisatorischen und administrativen Anforderungen allein bewältigen kann“, betont der Verein.
„Wir unterstützen selAvi ausdrücklich und sehen darin einen wichtigen Meilenstein“, heißt es weiter. Inklusion bedeute, dass alle Menschen mit Behinderung mitgedacht werden und die nötige Unterstützung erhalten. Der AEB bietet dabei seine Erfahrung und Mitarbeit an, um gemeinsam Lösungen zu entwickeln, denn: „Echte Inklusion gelingt dann, wenn Selbstbestimmung für alle Menschen möglich wird.“






