Corona-Impfchargen: Land Südtirol legt Daten offen

Transparenz eingefordert
In ihrer Landtagsanfrage fordert Renate Holzeisen vollständige Transparenz über sämtliche in Südtirol eingesetzten Chargennummern der Impfstoffe von Pfizer/BioNTech, Moderna, AstraZeneca und Johnson & Johnson.
Zudem wollte sie wissen, wie viele Impfdosen je Charge verabreicht wurden, in welchem Zeitraum die einzelnen Chargen verwendet wurden und an welchen Impfzentren, Hausärzten, Pflegeheimen oder Apotheken sie zum Einsatz kamen.
So wurde der Impfstoff verteilt
In seiner Antwort verweist Landesrat Hubert Messner für die Chargennummern, die Anzahl der verabreichten Dosen sowie die jeweiligen Verwendungszeiträume auf zwei beigefügte Tabellen des Südtiroler Sanitätsbetriebes. Auch die Zuordnung der Chargen zu den einzelnen Impfstellen sei dort dokumentiert.
Zur Verteilung der Impfstoffe erklärt Messner, dass diese – wie in ganz Italien – nach einem zentral organisierten und prioritätsbasierten System erfolgt sei. Die Impfstoffe seien vom italienischen Staat beschafft und über nationale Logistikstrukturen an die Regionen und autonomen Provinzen verteilt worden.
Südtirol habe die verfügbaren Dosen entsprechend seiner Bevölkerungszahl erhalten, wobei auch Lager- und Kühlbedingungen berücksichtigt worden seien. Anschließend seien die Impfstoffe an Impfzentren, Hausärzte, mobile Impfteams, Pflegeheime und Apotheken weitergegeben worden.
Nach Angaben des Gesundheitslandesrates erfolgte die Zuteilung der einzelnen Impfstoffprodukte an bestimmte Bevölkerungsgruppen auf Grundlage der damals geltenden ministeriellen Vorgaben und Prioritäten.






