von mmh 13.07.2026 12:34 Uhr

Südtirol ruft zu mehr Rücksicht in der Natur auf

Das Land Südtirol weitet seine RESPECT-Kampagne aus und stellt künftig den Schutz der Natur- und Kulturlandschaft noch stärker in den Mittelpunkt. Ziel der Initiative ist es, Einheimische und Gäste zu einem verantwortungsvollen Umgang mit der Landschaft aufzurufen.

Foto: IDM Südtirol/Wild Zoo Entertainment

Die Kampagne wurde auf Initiative von Landesrat Peter Brunner gestartet und rückt die über Generationen gewachsene Natur- und Kulturlandschaft als gemeinsames Erbe Südtirols in den Fokus.

Natur als gemeinsames Erbe

„Der Schutz unserer Natur- und Kulturlandschaft ist eine gemeinsame Aufgabe. Wir müssen die Balance zwischen Nutzung und Bewahrung finden: zwischen dem Recht, unsere Landschaft zu erleben, und dem Auftrag, sie für die Zukunft zu erhalten. RESPECT steht genau für dieses Bewusstsein und diesen verantwortungsvollen Umgang mit unserem Land“, betont Landesrat Peter Brunner zum Start der Kampagne am 13. Juli.

Nach Angaben des Landes ist Südtirols Landschaft das Ergebnis jahrhundertelanger Pflege, gelebter Traditionen und eines sorgsamen Umgangs mit begrenzten Ressourcen. Dazu zählen unter anderem das Dolomiten-UNESCO-Welterbe, die traditionelle Bewässerung, die Transhumanz sowie zahlreiche Schutzgebiete.

Kampagne setzt auf Bewusstsein und Rücksicht

Mit Botschaften wie „Ich bin hier zuhause“ oder „Wir teilen uns einen Weg“ soll die Weiterentwicklung der RESPECT-Kampagne deutlich machen, dass hinter dem Erhalt der Natur- und Kulturlandschaft Verantwortungsbewusstsein und klare Regeln stehen.

Die Initiative lädt dazu ein, die Natur bewusst zu erleben und gleichzeitig Rücksicht auf Mitmenschen, Tiere und Pflanzen zu nehmen.

UNESCO-Beauftragte unterstreicht Bedeutung

„Die Natur- und Kulturlandschaft Südtirols bildet die Grundlage unserer UNESCO-Anerkennungen. Sie erzählt von einem über Generationen gewachsenen Miteinander von Menschen und Natur, das wir mit Respekt an künftige Generationen weitergeben können“, erklärt Marcella Morandini, UNESCO-Sonderbeauftragte des Landes Südtirol.

Auch Leo Hilpold, Direktor des Amtes für Natur, hebt die Bedeutung der Kampagne hervor: „Respekt bedeutet mehr als Schutz: Die Natur- und Kulturlandschaft zu respektieren heißt, sie als gemeinsames Erbe zu verstehen und Verantwortung für ihren Erhalt zu übernehmen – heute und für kommende Generationen.“

Jetzt
,
oder
oder mit versenden.

Es gibt neue Nachrichten auf der Startseite