Grüne fordern Hitzeschutz für Schulen und öffentliche Räume

Nach Ansicht der Südtiroler Grünen sind die steigenden Temperaturen längst kein Ausnahmephänomen mehr, sondern prägen zunehmend die Sommermonate. Neben einem konsequenten Klimaschutz müsse deshalb auch die Anpassung an die neuen klimatischen Bedingungen vorangetrieben werden.
Der Landtagsabgeordnete Zeno Oberkofler betont, dass öffentliche Einrichtungen während der heißesten Tage Schutz bieten müssten. Dies gelte insbesondere für Schulen, Kindergärten und Kindertagesstätten. Kühlere Räume seien notwendig, um die Gesundheit der Menschen zu schützen.
Eine zentrale politische Aufgabe
Auch die Landtagsabgeordneten Brigitte Foppa und Madeleine Rohrer sehen in der Klimaanpassung eine zentrale politische Aufgabe. Frei zugängliche, gekühlte öffentliche Räume könnten insbesondere älteren Menschen, Kindern sowie Personen mit gesundheitlichen Einschränkungen zugutekommen. Gleichzeitig würden sie Menschen entlasten, die in ihren Wohnungen keine Möglichkeit zur Kühlung haben.
Die Südtiroler Grünen haben deshalb einen Beschlussantrag zum Nachtragshaushalt angekündigt. Darin fordert sie konkrete Hitzeschutzmaßnahmen für Bildungseinrichtungen sowie die Einrichtung sogenannter „Cool Zones“, also öffentlich zugänglicher kühler Aufenthaltsräume. Ziel sei es, die gesundheitlichen Belastungen durch extreme Hitze künftig wirksam zu verringern.






