von lif 09.07.2026 10:55 Uhr

Fünf Länder, eine Branche, ähnliche Sorgen

Anfang Juli haben sich in Innichen die Gebäudetechnik-Branche aus fünf Ländern getroffen. Beim Austausch zeigte sich rasch, dass die Herausforderungen überall die gleichen sind.

(v.l.): Paul Morolz (Geschäftsführer, Bundesinnung der Sanitär-, Heizungs- und Lüftungstechniker), Anton Berger (Bundesinnungsmeister, Bundesinnung der Sanitär-, Heizungs- und Lüftungstechniker), Michael Hilpert (Präsident, Zentralverband Sanitär Heizung Klima (ZVSHK)), Harald Kraler (lvh -Obmann Heizungs-, Lüftungs- und Sanitärtechniker/innen), Christoph Schär (Direktor, Schweizerisch-Liechtensteinischer Gebäudetechnikverband Suissetec), Claude Scheiber (Vizepräsident, FGT Fédération du Génie technique), Alex Lintner (lvh.apa), Walter Soligo (lvh.apa) und Dennis Reichard (Zentralpräsident, Schweizerisch-Liechtensteinischer Gebäudetechnikverband Suissetec) – (Foto: lvh.apa)

Zum sogenannten fünf-Ländertreffen kamen Vertreter der Sanitär-, Heizungs- und Lüftungstechnik aus Südtirol, Österreich, Deutschland, der Schweiz und Luxemburg zusammen. Ziel war nicht nur der fachliche Austausch, sondern vor allem der Blick über die eigenen Landesgrenzen hinaus, berichtet der lvh.

Die Themen ähneln sich überall: Fachkräftemangel, Ausbildung, Energiewende, neue gesetzliche Rahmenbedingungen und die Frage, wie sich Betriebe in einem immer komplexeren Markt behaupten können. In Vorträgen und Diskussionen wurden Erfahrungen geteilt und gemeinsame Lösungsansätze besprochen. Dabei zeigte sich: Die Regelungen mögen national unterschiedlich sein, die Aufgaben der Branche sind vielerorts dieselben.

Neben den fachlichen Inhalten blieb auch Raum für persönliche Begegnungen. Ein besonderer Höhepunkt war der Besuch des Reinhold-Messner-Hauses mit einer persönlichen Führung durch Reinhold Messner und Diane Schumacher. Der Extrembergsteiger gab dabei nicht nur Einblicke in sein Lebenswerk, sondern sprach auch über Mut, Verantwortung und den Umgang mit Veränderungen. Themen, die auch Unternehmer täglich begleiten. Passend erwies sich schließlich der Austragungsort: Inmitten der Dolomiten wurde deutlich, dass erfolgreiche Zusammenarbeit nicht an Landesgrenzen endet.

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