„Maßnahmen sind gescheitert“: FPÖ rechnet mit Tirols Transitpolitik ab

Auslöser seiner Kritik ist der von der Asfinag gemeldete Anstieg des Schwerverkehrs auf der Brennerautobahn (A13). Laut den aktuellen Zahlen nahm die Zahl der Lastkraftwagen gegenüber dem Vorjahr um 3,57 Prozent zu.
„Maßnahmen verlaufen im Sand“
Abwerzger bezeichnet diese Entwicklung als alarmierend. Der Anstieg zeige aus seiner Sicht, dass sämtliche Maßnahmen und Ankündigungen zur Eindämmung des Transitverkehrs wirkungslos geblieben seien.
Nach Ansicht des FPÖ-Landesparteiobmanns tragen ÖVP und SPÖ auf Landes-, Bundes- und EU-Ebene die Verantwortung für die Situation. Die Menschen, die entlang der Autobahnen leben, müssten seit Jahrzehnten gesundheitliche Belastungen in Kauf nehmen und die Folgen der Transitpolitik tragen.
Kritik an Landeshauptmann Mattle
Besonders scharf fällt die Kritik an Anton Mattle aus. Abwerzger wirft dem Landeshauptmann vor, dass die Transitzahlen während dessen Amtszeit deutlich gestiegen seien. Zudem verweist er auf Mattles Teilnahme an einer Protestaktion Ende Mai in Steinach am Brenner und stellt infrage, ob symbolische Aktionen ausreichen, um die Interessen der Tiroler Bevölkerung auf europäischer Ebene durchzusetzen.
Abschließend fordert Abwerzger erneut eine Blockade der Brennerautobahn. Seiner Ansicht nach werde der Ernst der Lage von Landeshauptmann Mattle und der ÖVP andernfalls nicht erkannt.






