Gegen Mobbing, Gewalt und Ausgrenzung: Jugendliche für Engagement belohnt

Das gemeinsame Präventionsprojekt wurde von der Landespolizeidirektion Tirol, dem Landeskriminalamt Tirol und dem Kompetenzzentrum Sicheres Österreich, Landesklub Tirol (KSÖ-Tirol), unter Beteiligung des Landes Tirol und der Bildungsdirektion für Tirol durchgeführt.
20 Beiträge zu Mobbing, Gewalt und Zusammenhalt
Der Wettbewerb richtete sich an Schüler der 5. bis 13. Schulstufe. Ziel war es, Jugendliche dazu anzuregen, sich kreativ mit den Themen Gewaltprävention, Zivilcourage sowie einem sicheren Umgang miteinander – sowohl in der Schule als auch im digitalen Raum – auseinanderzusetzen.
Insgesamt wurden 20 Kurzfilme und Medienbeiträge von Schulen und Jugendgruppen aus Tirol eingereicht. Die Beiträge beschäftigten sich unter anderem mit Cybermobbing, Ausgrenzung, Gewalt, Zusammenhalt und psychischer Gesundheit.
Eine Jury mit Vertretern der Staatsanwaltschaft Innsbruck, des Landeskriminalamtes Tirol, der Bildungsdirektion Tirol sowie des KSÖ-Tirol bewertete die Projekte nach ihrem präventiven Ansatz, ihrer Kreativität, ihrem Realitätsbezug und ihrer Wirkung auf die jugendliche Zielgruppe.
Drei Schulen erhalten jeweils 1.000 Euro
Die drei bestplatzierten Beiträge der Ferrarischule Innsbruck, der Praxismittelschule Edith Stein in Zams und des Bundesrealgymnasiums Telfs wurden jeweils mit 1.000 Euro ausgezeichnet.
Einen Sonderpreis in Höhe von 500 Euro erhielt die HAK/HAS Imst für ein Schulkonzept, das Bewegung, Kreativität und gemeinschaftliche Aktivitäten gezielt in den Schulalltag integriert.
An der Abschlussveranstaltung nahmen rund 140 Schüler teil. Die ausgezeichneten Beiträge werden künftig über die Lernplattform LEON des Tiroler Bildungsinstituts – Medienzentrum als Unterrichtsmaterial zur Verfügung gestellt und sollen Schulen bei ihrer Präventionsarbeit unterstützen.
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