von lif 04.07.2026 11:51 Uhr

Ein stilles Zeichen inmitten der Zerstörung

Nach dem Murenabgang im Burggrafenamt schien in der kleinen Kapelle alles zerstört. Und doch ist inmitten von Schlamm und Geröll ein Bild geblieben, das vielen Mut macht.

Bild: Landesfeuerwehrverband Südtirol

Die Kapelle wurde von den Schlamm- und Geröllmassen völlig mitgerissen. Ein Detail aber blieb: Die Statue der Muttergottes steht, geschützt hinter dem Eisengitter, noch immer aufrecht. Fast so, als wolle sie daran erinnern, dass sich Hoffnung nicht verschütten lässt, so der Landesfeuerwehrverband Südtirol. Für viele ist dieses Bild zu einem stillen Zeichen geworden, wie der Verband berichtet. Mitten in Zerstörung und harter Arbeit stehe es für eine einfache Botschaft: „Auch wenn vieles verloren geht, bleiben Hoffnung, Zusammenhalt und Menschlichkeit bestehen.“

Verbunden ist das Bild mit einem Dank an alle Einsatzkräfte und Helfer, die seit Tagen unermüdlich im Einsatz sind, um den betroffenen Menschen wieder Hoffnung und ein Stück Normalität zurückzugeben.

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