von lif 02.07.2026 18:12 Uhr

1.174.978 Migranten beantragten Aufenthaltstitel

In Spanien haben im Zuge des Regularisierungsprogramms fast 1,2 Millionen Ausländer eine Legalisierung ihres Aufenthaltes beantragt. Die Staatsministerin für Migration, Pilar Cancela, nannte am Donnerstag in Madrid die endgültige Zahl von insgesamt 1.174.978 Anträgen, von denen mehr als die Hälfte bereits bearbeitet seien.

Bild: APA/AFP

67 Prozent der Antragsteller kamen aus Lateinamerika.Davon stammten 25,9 Prozent allein aus Kolumbien. Antragsteller aus Afrika machten 22,9 Prozent aus. Nach Kolumbianern stellten Marokkaner (13,3 Prozent), Venezolaner (11,8 Prozent) und Peruaner (8,8 Prozent) die größten Gruppen nach Herkunftsländern geordnet. Acht von zehn Antragstellern waren jünger als 45 Jahre, Männer waren mit 57 Prozent gegenüber Frauen in der Mehrzahl.

Die Behörden haben nun drei Monate Zeit, um die Anträge zu bearbeiten und den Antragstellern eine ausschließlich für Spanien gültige Aufenthalts- und Arbeitserlaubnis zu erteilen oder diese abzulehnen. Die Antragstellenden mussten nachweisen, dass sie sich am 1. Jänner seit mindestens fünf Monaten auf spanischem Boden aufgehalten hatten und durften nicht vorbestraft sein.

APA/UT24 

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