von ih 30.06.2026 16:55 Uhr

Südtirol und Graubünden vertiefen Zusammenarbeit

Beim traditionellen Regierungstreffen zwischen Südtirol und dem Schweizer Kanton Graubünden haben sich die Delegationen in Schlanders über gemeinsame Zukunftsthemen ausgetauscht. Im Mittelpunkt standen die geplante Bahnverbindung zwischen dem Vinschgau und dem Unterengadin, die Zusammenarbeit im Zivilschutz, Fragen der öffentlichen Sicherheit sowie das Management von Großraubwild.

Gruppenfoto beim Treffen der Regierungen von Graubünden und Südtirol in der Basis Vinschgau in Schlanders: Peter Peyer, Jon Domenic Parolini, Ulli Mair, Landeshauptmann Arno Kompatscher, der Bündner Regierungspräsident , Martin Bühler, Luis Walcher, Philipp Achammer, Magdalena Amhof, Hubert Messner und Marcus Caduff - Foto: LPA/Christian Lechner.

Weitere Gesprächsthemen waren die Familien- und Sozialpolitik, darunter Kinderbetreuung, Pflege und Sprachförderung. Zudem informierten sich beide Seiten über laufende grenzüberschreitende Projekte und neue Kooperationsmöglichkeiten.

Landeshauptmann Arno Kompatscher bezeichnete den regelmäßigen Austausch als wichtigen Impuls für die Grenzregion. Graubündens Regierungspräsident Martin Bühler hob die Bedeutung enger Partnerschaften hervor, um gemeinsame Lösungen für grenzüberschreitende Herausforderungen zu entwickeln. Zum Abschluss besichtigten die Delegationen die BASIS Vinschgau, die als Netzwerkplattform für regionale Entwicklung und Innovation fungiert.

Die Regierungstreffen zwischen Südtirol und Graubünden finden seit 1999 regelmäßig statt.

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