Feuerwehr-Großeinsätze bei zwei Waldbränden

Die Flammen bei dem Waldbrand in Söll konnten bis 16 Uhr eingedämmt werden. Da der Brand tief ins Erdreich reichte, dauerten die Nachlöscharbeiten offenbar bis in die späteren Abendstunden an. Neben zahlreichen Feuerwehren aus dem Bezirk sowie aus Innsbruck waren drei Hubschrauber im Löscheinsatz. Die Bergrettung Wörgl wurde zur Absicherung der Löscharbeiten eingeflogen, berichtete die Polizei. Seitens des Landes-Warn- und Lagezentrum Tirol (LWLZ) wurde zudem ein Assistenzeinsatz des Bundesheeres angefordert. Schließlich war ein Hubschrauber des Typs Agusta Bell 212 an Ort und Stelle und führte Lösch- und Transportflüge durch. Auch ein Hubschrauber eines Tochterunternehmens des ÖAMTC wurde angefordert.
Schwierige Löscharbeiten in Schwendau

In Schwendau geriet indes kurz vor Mittag die „Schaumühle“ in Vollbrand. Die Flammen schlugen laut Polizei durch das Fenster in Richtung des Nachbarhauses. Der Besitzer des Hauses versuchte noch den Brand mit einem Hochdruckreiniger zurückzuhalten. Es kam schließlich zum Stromausfall und der Mann musste den Löschversuch beenden. Zu dieser Zeit griffen die Flammen bereits auf sein Gebäude über.
Kurz darauf trafen mehrere Feuerwehren sowie Rettung und Polizei ein, hieß es. Der Brand griff allerdings weiter auf das angrenzende Waldstück über. Letztlich konnten mehrere Feuerwehren mit Unterstützung eines Polizeihubschraubers und der Bergrettung ein großflächiges Übergreifen auf die Vegetation verhindern. Das Feuer war nach rund zwei Stunden unter Kontrolle. Verletzt wurde sowohl in Söll als auch in Schwendau niemand.
APA/UT24






