Langwaffen im Reisebus beschlagnahmt – jetzt äußern sich die Tiroler Schützen

Wie der Bund der Tiroler Schützenkompanien in einem Statement des Landeskommandanten Mjr. Thomas Saurer mitteilt, waren die Schützenkompanien Pillersee, Waidring und Fieberbrunn auf der Rückreise von Salzburg nach Tirol, nachdem sie an einem kirchlichen Anlass in Salzburg teilgenommen hatten.
Kontrolle auf der Rückreise nach Tirol
Bei einer Polizeikontrolle auf der Route über das sogenannte „kleine deutsche Eck“ wurden die insgesamt 34 mitgeführten Karabiner-Langwaffen vorläufig beschlagnahmt. Die betroffenen Kompanien wurden laut Verband um Stellungnahme ersucht, um den genauen Ablauf vollständig zu klären. Auch mit den zuständigen Stellen in Bayern sei Kontakt aufgenommen worden.
Aufarbeitung des Vorfalls läuft
Der Schützenverband betont, dass derzeit interne Erhebungen laufen. Gleichzeitig verweist man darauf, dass es bei vergleichbaren grenzüberschreitenden Ausrückungen in der Vergangenheit zu keinen Problemen gekommen sei – etwa beim Alpenregionstreffen in Innsbruck oder beim Treffen in Garmisch.
Grundsätzlich sei die Mitnahme von Gewehren und Munition durch Schützen- und Sportschützenvereinigungen im grenzüberschreitenden Verkehr zwischen Österreich und Deutschland seit 2004 geregelt. Voraussetzung dafür sei die Einhaltung aller sicherheitsrelevanten und gesetzlichen Vorgaben, einschließlich ordnungsgemäßer Verwahrung, sicherem Transport und entsprechender Dokumente.
Sicherheit als oberste Priorität
Der Bund der Tiroler Schützenkompanien stellt klar, dass Sicherheit, Verantwortung und die Einhaltung aller gesetzlichen Bestimmungen im Umgang mit Waffen oberste Priorität haben. Der Vorfall werde nun gemeinsam mit den Betroffenen aufgearbeitet. Zudem wolle man die Sensibilisierung für Sicherheits- und Rechtsvorschriften beim Waffentransport weiter verstärken.






