Südtirol greift durch: Neue Regeln für Motorsport in den Bergen

Der Alpenverein Südtirol begrüßt diese Entscheidung grundsätzlich, sieht sie jedoch nur als ersten Schritt in Richtung Verkehrsberuhigung auf Südtirols Passstraßen.
Unterstützung für den Beschluss, aber Forderung nach Umsetzung
AVS-Präsident Georg Simeoni betont die Bedeutung des Beschlusses: „Seit 20 Jahren treten wir als Alpenverein Südtirol für die Verkehrsberuhigung auf den vielbefahrenen Passstraßen ein. Es ist erfreulich, dass die Südtiroler Landesregierung endlich den Willen zeigt, hier etwas zu unternehmen.“
Gleichzeitig stellt er klar, dass nun entscheidend sei, wie konsequent die Regelung umgesetzt wird und wie weit das Verbot tatsächlich greift. Neben der Landesverwaltung seien auch Staat, Regierungskommissariat und Gemeinden bei der Umsetzung gefordert.
Weitere Schritte für mehr Verkehrsberuhigung gefordert
Die Regelung sowie die geplante Sperre des Grödner Jochs werden als wichtige Zeichen gewertet, dass in Südtirol ein Umdenken im Umgang mit dem Verkehr auf den Pässen stattfindet. Dennoch unterstreicht der Alpenverein Südtirol, dass es sich nur um erste Maßnahmen handelt.
Motorsportveranstaltungen, darunter organisierte Sportwagentouren, werden als extreme Auswüchse des Verkehrsproblems gesehen. Gleichzeitig wird betont, dass der überbordende Verkehr das gesamte Land betrifft und besonders die sensible Bergwelt belastet. Politik und Verwaltung werden daher aufgefordert, weitere konkrete Lösungen umzusetzen, um die Natur zu schützen und die Lebensqualität der Bevölkerung zu erhalten.
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