von lif 19.06.2026 07:18 Uhr

Millionen-Schaden nach Brand in Hotel

Nach dem Großbrand des Traditionshotels „Klosterbräu“ im Tiroler Tourismusort Seefeld (Bezirk Innsbruck-Land) Mitte April hat die Eigentümerfamilie nun Bilanz gezogen. Die genaue Schadenshöhe werde zwar noch ermittelt, aktuelle Schätzungen gingen jedoch von einem Schaden im zweistelligen Millionenbereich aus. Über 50 Zimmer wurden damals durch den Brand sowie das Löschwasser zerstört.

Bild: APA/BEZIRKS-FEUERWEHRVERBAND INNSBRUCK-LAND

Bis zu 14 Stunden kämpften damals bis zu 400 Feuerwehrleute gegen die Flammen, die „mit hoher Wahrscheinlichkeit“ aufgrund von Renovierungsarbeiten entstanden waren. Brandstiftung wurde damals wie heute ausgeschlossen. Bei dem Brand wurde laut der Eigentümerfamilie Seyrling niemand verletzt, „die 97-jährige Senior-Chefin konnte aus dem Hotel evakuiert werden.“

Enormer Schaden, dennoch Großteil von Hotel gerettet

Der Schaden war jedoch beträchtlich, die genaue Schadenshöhe soll Mitte 2027 feststehen. Die Flammen zerstörten 35 Zimmer, weitere Räume, Gänge, Teile des Dachs sowie die Photovoltaik-Anlage. Zudem wurden durch das Löschwasser an die 20 Zimmer, Teile der Hotelhalle und des Restaurants, Aufenthaltsbereiche, die Rezeption und der Kinderclub beschädigt.

Dennoch wurde der Großteil des seit dem 16. Jahrhundert bestehenden Gebäudes gerettet: Das Haupthaus mit 50 Zimmern, die alten Gewölbe des ehemaligen Klosters, die Küche, der Wellnessbereich und der historische Weinkeller wurden vor Zerstörung bewahrt. Nun bieten die Renovierungsarbeiten eine Chance: Es werde noch mehr von der historischen Substanz der alten Gewölbe freigelegt, hieß es. Zudem wird die Modernisierung und Erweiterung des Wellnessbereichs weiterverfolgt. Bevor Anfang Dezember das Hotel wieder eröffnet wird, soll ein Pop-up-Restaurant namens „Phoenix“ schon im Juli seine Pforten öffnen.

APA/UT24

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