Keine Motorsportveranstaltungen mehr in geschützten Berggebieten

Mit dem Beschluss setzt die Südtiroler Landesregierung Maßnahmen aus der Nachhaltigkeitsstrategie Südtirol 2030 und dem Klimaplan 2040 um. Ziel ist es, sensible Natur- und Berggebiete vor zusätzlichen Belastungen durch Lärm, Emissionen und erhöhtes Verkehrsaufkommen zu schützen.
Landeshauptmann Arno Kompatscher betonte, dass die neue Regelung zwar nicht alle Probleme auf den Passstraßen löse, jedoch ein wichtiger Schritt für mehr Klima-, Natur- und Umweltschutz sei. Das Verbot gilt für alle organisierten Motorsportveranstaltungen – unabhängig davon, ob Autos, Motorräder oder Traktoren eingesetzt werden und unabhängig von deren Antriebssystem.
Bei Verstößen drohen Verwaltungsstrafen. Die neuen Bestimmungen gelten auch für laufende Genehmigungsverfahren. Weitere Informationen zu den betroffenen Straßenabschnitten sollen in Kürze online veröffentlicht werden.






