von lif 18.06.2026 10:58 Uhr

3,3 Millionen Euro für Südtirols Fernwärmenetze

Neun Projekte zum Ausbau von Fernwärmenetzen in Südtirol erhalten europäische Fördergelder. Insgesamt fließen dafür 3,3 Millionen Euro.

Neun weitere Ausbauprojekte für das Fernwärmenetz in ganz Südtirol werden über den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung finanziert. (Foto: LPA/Fabio Brucculeri)

Möglich macht das der Europäische Fonds für regionale Entwicklung (EFRE), aus dem die EU regionale Vorhaben mitfinanziert, berichtet das LPA in einer Aussendung. Konkret wurde nun der dritte und letzte EFRE-Aufruf zur Förderung von Fernwärmenetzen abgeschlossen. Von den zehn Anträgen, die bis Februar eingereicht wurden, genehmigte der EFRE-Lenkungsausschuss neun. „Mit dem erfolgreichen Abschluss dieses letzten Aufrufs zeigen wir einmal mehr, wie europäische Fördermittel direkt vor Ort Wirkung zeigen“, sagt Europa-Landesrätin Magdalena Amhof. Solche Investitionen kämen der Lebensqualität der Bürger zugute und machten Südtirol auch bei der Energieversorgung klimafreundlicher.

Neun Gemeinden profitieren

Zur Verfügung standen insgesamt EFRE-Mittel in Höhe von fünf Millionen Euro, von denen nun 3,3 Millionen Euro vergeben wurden. „Ziel dieser Maßnahme ist es, den Ausbau effizienter und klimafreundlicher Fernwärme in Südtirol noch weiter voranzubringen“, erklärt Peter Paul Gamper, stellvertretender Direktor der Landesabteilung Europa. Damit leiste man einen wichtigen Beitrag zur Energiewende und zum Klimaschutz.

Gefördert werden Vorhaben zur Erweiterung der Fernwärmenetze in Mühlwald, Latsch, St. Valentin, Brixen/Tils, Franzensfeste/Sams, Brixen/Mahr, Natz-Schabs, Bozen (Quireinerstraße) und Elvas. Der Fördersatz für die anerkannten Projektkosten beträgt 40 Prozent für kleine und mittlere sowie 30 Prozent für große Unternehmen.

Mit dem Abschluss dieses dritten Aufrufs sind die vorgesehenen EFRE-Mittel für diesen Bereich im Finanzierungszeitraum 2021–2027 nun vollständig vergeben.

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