Umbau von Schule nach Amoklauf fast fertig

Am 10. Juni 2025 ist ein 21-jähriger Österreicher mit zwei legal besessenen Schusswaffen in seine ehemalige Schule gegangen und hatte dort wahllos auf Schüler sowie auf Lehrpersonal geschossen. Nach rund sieben Minuten erschoss sich der Täter selbst. Neun Schüler sowie eine Lehrerin starben, elf weitere Personen wurden zum Teil sehr schwer verletzt.
„Es gibt noch viel zu verarbeiten“, sagte Bildungslandesrat Stefan Hermann (FPÖ). Mit der Pressekonferenz wollten der Landesrat und Bildungsdirektorin Elisabeth Meixner „medialen Druck“ von Schülern und Lehrpersonal nehmen. Im vergangenen Jahr seien mehr als 1.000 schulpsychologische Beratungen durchgeführt worden.
Bis zum Schulschluss wird großteils in einem Gebäude des Technologiekonzerns AVL unterrichtet. Die baulichen Maßnahmen werden gestaffelt umgesetzt und sollen bis 14. August abgeschlossen sein. Mit Schulanfang im Herbst können dann wieder alle Klassen in der Schule starten. Zudem wurde ein Sicherheitskonzept erarbeitet – Details dazu wurden nicht bekannt gegeben.
Gedenkraum und Gewaltprävention geplant
Nach dem Bezug der umgebauten Räume im Herbst soll auch ein Gedenkraum eingerichtet werden. Landesrat Hermann kündigte für den Herbst einen Überblick über die Maßnahmen des Beirats für Gewaltprävention an. Geplant ist unter anderem eine Koordinierungsstelle bei der Kinder- und Jugendanwaltschaft als „Dreh- und Angelpunkt für Kinder, Jugendliche, Eltern und Pädagogen“.






