Alfreider und bayerische Bauindustrie betonen Bedeutung des Brenners

Besprochen wurden allgemeine Themen wie Infrastruktur und Mobilität, aber auch konkrete Projekte wie der Brennerbasistunnel (BBT), die Zulaufstrecken und die Instandhaltung bestehender Verkehrsnetze. Die bayerische Delegation bekräftigte ihre Unterstützung für den Brennerbasistunnel und sprach sich für eine Beschleunigung der Verfahren in Deutschland aus, berichtet das LPA. „Der Brennerbasistunnel ist ein europäisches Schlüsselprojekt. Damit er seine volle Wirkung entfalten kann, braucht es leistungsfähige Zulaufstrecken auf allen Seiten“, sagte Alfreider.
Auch Erhalt bestehender Infrastruktur ein Thema
Beim Treffen ging es zudem um die Erhaltung und Instandhaltung bestehender Infrastrukturen wie Autobahnen, Straßen, Brücken und Verkehrsnetze. „Der Bau neuer Infrastrukturen ist genauso wichtig wie die Pflege bestehender Anlagen“, betonte Alfreider. Sicherheit, Zuverlässigkeit und die Qualität der täglichen Mobilität hingen von einer kontinuierlichen und planmäßigen Instandhaltung ab. Die Vertreter der bayerischen Bauindustrie verwiesen ihrerseits auf die wichtigsten Herausforderungen der Branche: den Mangel an Fachkräften, steigende Kosten, komplexe Verfahren sowie zunehmende Anforderungen bei Planung und Umsetzung von Bauprojekten.
„Große Infrastrukturprojekte erfordern Weitblick, technisches Fachwissen und Zusammenarbeit über Grenzen hinweg“, sagte Alfreider abschließend. Der Brenner sei eine zentrale Achse für Südtirol, Bayern und Europa.
Am Treffen nahmen unter anderem Ressortdirektor Martin Vallazza, der Direktor der Abteilung Straßendienst Philipp Sicher sowie Landesmobilitätsplaner Michael Andergassen teil.






