Weniger Bauflächen, neue Regeln: Südtirols Makler schlagen Alarm

Präsident Alexander Benedetti eröffnete die Versammlung und verwies auf die Bedeutung der aktuellen Entwicklungen für die Branche. Einen fachlichen Schwerpunkt setzte Alexander Gruber, Ressortdirektor für Umwelt-, Natur- und Klimaschutz, Energie, Raumentwicklung und Sport. Er informierte die Mitglieder über das neue Landesgesetz für Raum und Landschaft, das Raumplanung und Landschaftsschutz erstmals in einem einheitlichen Regelwerk zusammenführt.
Besonders relevant sei dabei die stärkere Verantwortung der Gemeinden bei der Gestaltung ihrer räumlichen Entwicklung. Gleichzeitig rücken Boden- und Landschaftsschutz stärker in den Fokus. Nach Ansicht der Maklervereinigung wirken sich solche Vorgaben unmittelbar auf die Verfügbarkeit von Bauflächen, die Entwicklung von Bauvorhaben und die Dynamik am Immobilienmarkt aus.
Die Vollversammlung diente den Mitgliedern nicht nur zur Information über die gesetzlichen Neuerungen, sondern auch als Plattform für den fachlichen Austausch über künftige Herausforderungen im Immobiliensektor.
Über die laufenden Tätigkeiten der Vereinigung berichteten die Vorstandsmitglieder Benedict Niederkofler und Philipp Arquin. Dabei wurde auch die überarbeitete Internetseite der Vereinigung vorgestellt. Arquin präsentierte zudem in Vertretung von Vizepräsident Werner Patscheider den Bericht der Obst- und Warenvermittler.
Mit der Generalversammlung bekräftigte die Südtiroler Maklervereinigung ihren Anspruch, die Interessen der Immobilienmakler im Land zu vertreten und ihre Mitglieder bei den Veränderungen am Immobilienmarkt zu begleiten. Angesichts der neuen gesetzlichen Vorgaben wolle man weiterhin auf Information, Weiterbildung und fachliche Unterstützung setzen.






