„Italien bald Schuldeneuropameister!“

Als Gründe nennt Bernhard Zimmerhofer die hohe Zinsbelastung, ein schwaches Wirtschaftswachstum sowie steigende Ausgaben für Energie, Verteidigung und Pensionen. Die Verschuldungsquote Italiens könnte demnach auf 138,6 Prozent des Bruttoinlandsprodukts ansteigen und damit deutlich über der im Maastricht-Vertrag vorgesehenen Obergrenze von 60 Prozent liegen.
Der STF-Abgeordnete kritisiert in diesem Zusammenhang das Finanzabkommen zwischen Südtirol und dem italienischen Staat. Seine Partei habe stets davor gewarnt, sich auf Vereinbarungen einzulassen, die Südtirol an den Staatsschulden und den damit verbundenen Zinslasten beteiligen.
Südtirol soll staatliche Kompetenzen übernehmen
Zimmerhofer fordert die Südtiroler Landesregierung auf, verstärkt auf die Übernahme staatlicher Kompetenzen zu setzen und Verwaltungsstrukturen zu verschlanken.
Anstatt Milliarden an Steuergeldern nach Rom zu überweisen, müsse Südtirol Doppelgleisigkeiten abbauen und überflüssige Institutionen abschaffen, um die eigene finanzielle Handlungsfähigkeit zu stärken.
Mit Blick auf die Entwicklung der italienischen Staatsfinanzen sieht die Süd-Tiroler Freiheit die Notwendigkeit, frühzeitig Maßnahmen zu ergreifen, um mögliche negative Auswirkungen auf Südtirol zu begrenzen.
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