Fahnenhissung an Dornenkrone setzt Zeichen der Tiroler Verbundenheit

An der schlichten Feier nahmen die Landeskommandanten der Schützenbünde Christoph Schmid, Thomas Saurer und Enzo Cestari sowie die Bürgermeister Ernst Schöpf (Sölden), Stefan Illmer (Moos in Passeier) und Robert Tschöll (St. Leonhard in Passeier) teil. Unterstützt wurden sie von Vertretern der Schützenbataillone aus dem Ötztal und dem Passeiertal.
Die Dornenkrone am Timmelsjoch war im September 2024 eingeweiht worden. Das Mahnmal erinnert an die historische Teilung Tirols und soll gleichzeitig die Verbundenheit der Tiroler Landesteile symbolisieren. Gerade am Timmelsjoch, wo die Grenze zwischen Nord- und Südtirol verläuft, komme diesem Zeichen eine besondere Bedeutung zu, betonten die Veranstalter.
Tiroler Zusammengehörigkeit sichtbar machen
Im Rahmen der Zusammenkunft wurden auch Erinnerungsgeschenke überreicht. Die Bürgermeister der beteiligten Gemeinden sowie weitere Unterstützer des Projekts erhielten Bilder der Dornenkrone als Dank für ihren Beitrag zur Umsetzung des Mahnmals.
Landeskommandant Christoph Schmid unterstrich die Symbolkraft der Veranstaltung. Die Dornenkrone erinnere daran, dass Tirol durch eine Grenze geteilt worden sei. Gleichzeitig zeige sie, dass die Verbundenheit der Menschen stärker sei als jede Grenzlinie. Die Fahnenhissung sei daher ein bewusstes Zeichen des Zusammenhalts.
Die Schützenbünde dankten allen Gemeinden, Grundeigentümern, Bataillonen und beteiligten Betrieben, die die Errichtung und den Erhalt der Dornenkrone ermöglicht haben. Das Mahnmal solle auch künftig als Ort der Erinnerung und der Tiroler Zusammengehörigkeit sichtbar bleiben.
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