von lif 30.05.2026 17:44 Uhr

STF und FPÖ-Tirol bei Anti-Transit-Demonstration

Die Landtagsabgeordneten Sven Knoll und Hannes Rabensteiner (Süd-Tiroler Freiheit) sowie Gudrun Kofler (FPÖ-Tirol) haben heute an der Anti-Transit-Demonstration auf der Brennerautobahn teilgenommen. Damit wollten sie den betroffenen Bürgern ihre volle Solidarität und Unterstützung aussprechen.

Von links: Andreas Lang (Ortssprecher Bruneck), L.-Abg. Hannes Rabensteiner, L.-Abg. Gudrun Kofler, Jonas Gasser (Bezirkssprecher Wipptal und Gemeinderat in Sterzing), L.-Abg. Sven Knoll, Stefan Unterberger (Gemeinderat in Brixen), Andreas Köck (Bezirkssprecher Eisacktal und Gemeinderat in Natz-Schabs) (Bild: STF)

Tausende Menschen haben sich an der Kundgebung beteiligt und damit ein deutliches Zeichen gegen die zunehmende Transitbelastung entlang der Brennerachse gesetzt, berichtet die STF in einer Aussendung. Für die Abgeordneten steht fest: „Die Gesundheit und die Lebensqualität der Bevölkerung müssen Vorrang vor den privaten Wirtschaftsinteressen von italienischen Frächtern und Touristikern haben.“

„Wer entlang der Brennerautobahn lebt, hat tagtäglich unter Lärm, Abgasen und Verkehrsbelastung zu leiden. Die Menschen erwarten sich von der Politik Schutz und Unterstützung. Deshalb ist es für uns selbstverständlich, heute an der Seite unserer Bevölkerung zu stehen“, betonen Knoll, Rabensteiner und Kofler.

Kritik üben die Abgeordneten an Landeshauptmann Arno Kompatscher und der SVP: „Während zahlreiche Bürger auf ihre Sorgen aufmerksam machten, sei die Kundgebung von der. SVP schlechtgeredet und verurteilt worden“. Nach Ansicht der Süd-Tiroler Freiheit und der FPÖ-Tirol stellt sich die Südtiroler Landesregierung damit gegen die berechtigten Anliegen der eigenen Bevölkerung in ganz Tirol. „Die heutige Demonstration hat gezeigt, dass viele Menschen mit der derzeitigen Transitpolitik nicht einverstanden sind. Die Bürger haben ein deutliches Signal ausgesendet und klargemacht, dass sie eine wirksame Entlastung fordern“, so die Abgeordneten.

Für die Süd-Tiroler Freiheit und die FPÖ-Tirol steht fest, dass die Bevölkerung in ganz Tirol nicht nur vor einer weiteren Zunahme des Transitverkehrs geschützt werden muss sondern auch vor Politikern wie Kompatscher und Co., die der eigenen Bevölkerung in den Rücken fallen und die zunehmende Transitbelastung mitzuverantworten haben.

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