Erhöhte Waldbrandgefahr in Südtirol

„Aufgrund der geringen Niederschläge der vergangenen Wochen und der hohen Temperaturen besteht derzeit im gesamten Landesgebiet eine erhöhte Waldbrandgefahr“, erklärt Amtsdirektor Marco Pietrogiovanna. Der Landesforstdienst appelliert deshalb eindringlich an die Bevölkerung, jegliches Verhalten zu vermeiden, das Brände auslösen könnte.
Mit Blick auf das bevorstehende lange Wochenende rund um den Feiertag am Dienstag, 2. Juni, erinnert der Landesforstdienst an wichtige Sicherheitsmaßnahmen. So gilt weiterhin ein allgemeines Verbot, im Wald sowie innerhalb eines Sicherheitsabstandes von 20 Metern Feuer zu entzünden.
Es ist Vorsicht geboten
Besondere Vorsicht sei auch beim Grillen im Freien geboten. Glut müsse vor der Entsorgung vollständig gelöscht werden. Zudem dürften keine Zigaretten oder Streichhölzer achtlos weggeworfen werden.
Auch beim Einsatz von Werkzeugen und Geräten im Freien, die Funken erzeugen können, wird zur Vorsicht geraten. Darüber hinaus empfiehlt der Landesforstdienst, Fahrzeuge nicht in der Nähe von trockenem Gras abzustellen, da heiße Fahrzeugteile Brände auslösen könnten.
Wer einen Waldbrand verursacht, muss laut Landesforstdienst nicht nur mit hohen Verwaltungsstrafen, sondern auch mit strafrechtlichen Konsequenzen rechnen.
Rasch eingreifen
Sollte ein Waldbrand entdeckt werden, sind Feuerwehr und Forstdienst umgehend über die einheitliche Notrufnummer 112 zu verständigen.
Um rasch eingreifen zu können, verstärkt der Landesforstdienst in diesen Tagen den Bereitschaftsdienst sowie die Überwachung der Wälder.
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