Zugspitze: 19-Jähriger stürzt in den Tod

Der junge Mann aus Deutschland ist gemeinsam mit einem 19-jährigen Ukrainer am Abend des 21. Mai gegen 19.30 Uhr von der Talstation der Zugspitzbahn in Ehrwald aufgebrochen. Über den Klettersteig „Stopselzieher“ wollten die beiden den höchsten Berg Deutschlands besteigen. Während des Aufstiegs wollten sie den Sonnenuntergang und nach Erreichen des Gipfels den Sonnenaufgang beobachten. Ausgerüstet waren sie dabei lediglich mit Wanderschuhen, Stirnlampen und Grödeln, berichtet die Polizei.
Gegen 3 Uhr früh befanden sich die beiden auf etwa halber Strecke des Klettersteigs und mussten ein Schneefeld queren. Dabei rutschte der vorausgehende aus Deutschland aus und stürzte rund 250 Meter über extrem steiles und felsdurchsetztes Gelände ab. Für ihn kam jede Hilfe zu spät.
Sein Begleiter setzte umgehend einen Notruf ab. Er konnte von der Bergrettung Ehrwald und der Besatzung des Notarzthubschraubers Alpine Air Ambulance Liechtenstein mittels Windenbergung unverletzt geborgen werden. Der tödlich verunglückte Bergsteiger wurde von einem Alpinpolizisten und einem Mitglied der Bergrettung Ehrwald gemeinsam mit dem Team des Polizeihubschraubers „Libelle“ geborgen und ins Tal gebracht.






