von lif 18.05.2026 16:04 Uhr

Musikschule Gadertal feiert 50-jähriges Jubiläum mit Festkonzert

Die Musikschule Gadertal hat am vergangenen Samstag (16. Mai) ihren 50. Geburtstag gefeiert. Im Kulturhaus in Stern fand dazu ein Festkonzert statt, das einen klangvollen Bogen über ein halbes Jahrhundert musikalischer Bildung spannte.

50 Jahre Musikschule Gadertal: Schulchor und Orchester unter der Leitung von Bruno Rives (Foto: LPA/Landesdirektion Deutsche und ladinische Musikschule/Freddy Planinschek)

Eröffnet wurde das Konzert von einer Blasmusikkapelle aus aktuellen und ehemaligen Schülern der Musikschule. Musikschuldirektor Raimund Pitscheider begrüßte anschließend die zahlreichen Ehrengäste, darunter Dekan Jakob Willeit, die Bürgermeister des Tales, den Direktor für ladinische Bildung und Kultur André Comploi, Landesmusikschuldirektorin Alexandra Pedrotti, den ladinischen Schulamtsleiter Heinrich Videsott, den ersten Direktor der Musikschule Gadertal Lois Ellecosta sowie Pfarrer Iaco Ploner, der zu den Initiatoren der Musikschule zählt. Durch den Abend führte Vizedirektor Renzo Huber.

In seiner Rede betonte André Comploi die ausgezeichnete Zusammenarbeit zwischen dem ladinischen Bildungsbereich und der Landesdirektion Deutsche und ladinische Musikschule. Zudem hob er die Bedeutung der musikalischen Bildung für die Jugend hervor.

Lois Ellecosta, der die Musikschule von 1976 bis 1987 als erster Direktor leitete, erinnerte an die schwierigen Anfänge und die Herausforderungen der ersten Jahre. Er nannte auch jene Lehrpersonen, die sich in der Aufbauphase besonders verdient gemacht haben.

Vielfältiges Konzertprogramm

Der aktuelle Direktor Raimund Pitscheider war in einem Klavierduo gemeinsam mit Schülern der ersten Jahre der Musikschule zu hören, berichtet das LPA in einer Aussendung. Der Schulchor und das Orchester unter der Leitung von Bruno Rives ließen ein Lied aus den Anfangszeiten der Musikschule wieder aufleben und brachten zudem zwei eigens für den Anlass arrangierte ladinische Lieder zu Gehör. Auch die aktuellen Lehrpersonen standenmit einem Lehrerchor, einem ladinischen Lied, einem Klaviertrio und einem Bläseroktett auf der Bühne.

Einen besonders berührenden Moment lieferte das Blockflötenensemble: Gemeinsam mit Schülern mit besonderen Bedürfnissen spielten die Blockflötenschüler Beethovens „Ode an die Freude“. Gitarrenschüler Mark Planischeck überraschte das Publikum mit der „Fantasie 5th Symphony Untitled Solo“ von Beethoven/Patrzalek. Abgerundet wurde das Konzert von Darbietungen der Perkussionsschüler sowie einer Gruppe mit Steirischer Harmonika.

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