Auwald von Brixen: Grüne werfen Land fehlenden Naturschutz vor

Laut der vorliegenden Antwort wurde der Antrag des WWF nicht angenommen, da das betreffende Gebiet bereits im Landschaftsplan der Gemeinde Brixen als Auwald und somit als geschützter Teil der Landschaft ausgewiesen ist.
Kritik an fehlenden Auflagen
Die Grünen äußern im Anschluss deutliche Kritik an der Entscheidung und sprechen von einem „faulen Kompromiss“. Ihrer Einschätzung nach gebe es keine Auflagen zum Erhalt des verbleibenden Auwaldes, wie zuvor im Gemeinderat gefordert worden sei.
Besonders kritisch bewertet wird zudem, dass der Antrag auf Ausweisung als Biotop nicht einmal in der zuständigen Landeskommission behandelt worden sei. Dies zeige aus Sicht der Einbringenden, dass dem Naturschutz und dem Erhalt der verbliebenen Südtiroler Urwälder zu wenig Bedeutung beigemessen werde.
Die Grünen fordern die Gemeinde Brixen daher auf, den Antrag des WWF zu unterstützen und beim Land die Ausweisung eines Biotops für die verbleibende Fläche einzufordern.
Warnung vor Gefährdung des Auwaldes
Abschließend wird betont, dass die Zukunft des verbleibenden Auwaldes keineswegs gesichert sei. Seine Existenz sei weiterhin gefährdet – eine Entwicklung, vor der Gemeinderäte der GBL/AES bereits wiederholt gewarnt hätten.






