Moderates Wachstum statt Wohnbau-Boom

Bernhard Zimmerhofer verweist auf die Schweiz, wo im Juni 2026 über die Nachhaltigkeitsinitiative „Keine 10-Millionen-Schweiz“ abgestimmt wird. Ähnliche Diskussionen brauche es auch in Südtirol. Er stellt die Frage, ob der Wohnraumbedarf künstlich aufgebauscht werde, um wirtschaftliche und politische Interessen zu fördern.
Als Lösungen nennt der Politiker unter anderem die bessere Nutzung von Leerständen, einen stärkeren Schutz für Vermieter sowie strengere Regeln gegen den „Ausverkauf der Heimat“.
Besonders wichtig sei jedoch ein moderates Wirtschaftswachstum, das sich an den natürlichen Ressourcen und der Infrastruktur des Landes orientiere. Dazu gehörten ausreichend Wasser, Schulen, Krankenhäuser sowie eine Begrenzung von Umwelt- und Verkehrsbelastungen.






