Betrüger geben sich in Bozen als Polizisten aus

Der Fall begann mit einem Notruf bei den Beamten der Ordnungskräfte in Bozen. Ermittlungen ergaben, dass die Täter nach der bekannten Masche des „falschen Polizeibeamten“ vorgingen. Ein Mann rief die beiden älteren Schwestern an und behauptete, bei der Polizei in Bozen zu arbeiten. Unter dem Vorwand angeblicher Ermittlungen brachte er die Frauen dazu, Auskunft über ihre Wertgegenstände zu geben und diese für eine angebliche Überprüfung bereitzulegen.
Während des Betrugs gelang es einem der Täter, in die Wohnung einer der Frauen zu gelangen. Dort stahl er mehrere Goldschmuckstücke und andere Wertsachen im Gesamtwert von etwa 50.000 Euro. Bei der Schwester der Frau versuchten die Täter dieselbe Methode erneut. Die Seniorin wurde jedoch misstrauisch und verweigerte die Herausgabe ihrer Wertgegenstände.
Die Ermittler werteten anschließend zahlreiche Aufnahmen von öffentlichen und privaten Überwachungskameras aus. Dadurch konnten sie das Fluchtfahrzeug identifizieren und die Bewegungen der Verdächtigen nachvollziehen.
Das verdächtige Auto wurde schließlich auf der Autobahn von der Verkehrspolizei gestoppt. Die Insassen wurden kontrolliert und die gestohlenen Schmuckstücke sichergestellt. Laut den Ermittlern handelt es sich dabei vollständig um die Beute aus dem Betrugsfall in Bozen.
Die beiden Tatverdächtigen wurden angezeigt. Der sichergestellte Schmuck bleibt vorerst beschlagnahmt und soll anschließend an die Besitzerin zurückgegeben werden.






