Hangrutschung: Felsbrocken beschädigen Gebäude schwer

Die herabstürzenden Gesteinsmassen beschädigten eine am Fuß des Hanges stehende Holzhütte sowie ein an eine Garage angrenzendes Stüberl schwer. Verletzt wurde bei dem Vorfall niemand.
Das oberhalb der Hangrutschung gelegene Wohnhaus ist derzeit unbewohnt. Auch die angrenzende Deferegger Landesstraße (L25) blieb vom Ereignis unberührt.
Behörden überprüfen die Lage
Noch am Abend führten Vertreter der Gemeinde sowie des Baubezirksamtes eine erste Begehung des betroffenen Bereiches durch. Eine Evakuierung von Hausbewohnern war laut Polizei nicht erforderlich.
Am Samstagvormittag kontrollierten Beamte der Polizeiinspektion Matrei in Osttirol gemeinsam mit dem Vizebürgermeister und dem Hauseigentümer die Hangrutschstelle erneut. Dabei konnten keine weiteren Veränderungen festgestellt werden.
Das Bezirksbauamt Lienz wurde über die aktuelle Situation informiert. Zudem wird die Wildbach- und Lawinenverbauung am Montag, 11. Mai, eine weitere Begehung durchführen, um die Lage genauer zu beurteilen und mögliche Maßnahmen festzulegen.
Derzeit keine Gefahr für Verkehrsteilnehmer
Nach aktuellem Stand besteht keine konkrete Gefahr für Anrainer oder Verkehrsteilnehmer auf der L25. Wie hoch der entstandene Sachschaden ist, konnte bislang noch nicht festgestellt werden.






