Südtirol und Bayern im Austausch: Fokus auf Verwaltung der Zukunft

Der Besuch in Bozen bildete den Abschluss einer zehntägigen Italienreise der bayerischen Delegation und bot beiden Seiten die Möglichkeit, Erfahrungen zu vergleichen, Best-Practice-Beispiele zu diskutieren und offene Fragen zur Zukunft der Verwaltung zu besprechen.
Fachkräftemangel und neue Strategien im Fokus
Im Zentrum des Gesprächs standen Strategien im Umgang mit dem Fachkräftemangel sowie Maßnahmen zur Steigerung der Attraktivität des öffentlichen Dienstes. Landesrätin Amhof betonte dabei die gemeinsamen Herausforderungen: „Wir stehen vor ähnlichen Herausforderungen: Der demographische Wandel und der Wettbewerb um qualifizierte Fachkräfte erfordern innovative Ansätze, Investitionen in die Arbeitgeberattraktivität und den Abbau von Zugangshürden zur öffentlichen Verwaltung.“
Als zentrale Handlungsfelder nannte sie unter anderem eine angemessene Entlohnung, eine gute Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben, gezielte Weiterbildung sowie die Förderung persönlicher Entwicklung und eines positiven Arbeitsklimas.
Verwaltung als gesellschaftlicher Motor
Unter Bezugnahme auf das diesjährige Motto des Lehrgangs „Verwaltung der Zukunft – Zukunft der Verwaltung“ unterstrich Amhof zudem die Bedeutung der öffentlichen Verwaltung als gesellschaftlicher Motor: „Die öffentliche Verwaltung gewährleistet viele wesentliche Dienste und ist Antriebskraft für positive Entwicklungen. Was wir umsetzen, ist zugleich auch ein Maßstab mit Vorbildfunktion“, so die Landesrätin.






