von mmh 06.05.2026 14:08 Uhr

Südtirol und Bayern im Austausch: Fokus auf Verwaltung der Zukunft

Wie sieht die Verwaltung von morgen aus und wie gewinnt man in Zeiten des demographischen Wandels motivierte Nachwuchskräfte für den öffentlichen Dienst? Diese Fragen standen im Mittelpunkt eines Austauschs zwischen Personallandesrätin Magdalena Amhof und einer Delegation angehender Spitzenführungskräfte aus Bayern, die derzeit den „Lehrgang für Verwaltungsführung“ der Bayerischen Staatskanzlei absolvieren.

(Foto: LPA/Ressort Europa, Arbeit und Personal)

Der Besuch in Bozen bildete den Abschluss einer zehntägigen Italienreise der bayerischen Delegation und bot beiden Seiten die Möglichkeit, Erfahrungen zu vergleichen, Best-Practice-Beispiele zu diskutieren und offene Fragen zur Zukunft der Verwaltung zu besprechen.

Fachkräftemangel und neue Strategien im Fokus

Im Zentrum des Gesprächs standen Strategien im Umgang mit dem Fachkräftemangel sowie Maßnahmen zur Steigerung der Attraktivität des öffentlichen Dienstes. Landesrätin Amhof betonte dabei die gemeinsamen Herausforderungen: „Wir stehen vor ähnlichen Herausforderungen: Der demographische Wandel und der Wettbewerb um qualifizierte Fachkräfte erfordern innovative Ansätze, Investitionen in die Arbeitgeberattraktivität und den Abbau von Zugangshürden zur öffentlichen Verwaltung.“

Als zentrale Handlungsfelder nannte sie unter anderem eine angemessene Entlohnung, eine gute Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben, gezielte Weiterbildung sowie die Förderung persönlicher Entwicklung und eines positiven Arbeitsklimas.

Verwaltung als gesellschaftlicher Motor

Unter Bezugnahme auf das diesjährige Motto des Lehrgangs „Verwaltung der Zukunft – Zukunft der Verwaltung“ unterstrich Amhof zudem die Bedeutung der öffentlichen Verwaltung als gesellschaftlicher Motor: „Die öffentliche Verwaltung gewährleistet viele wesentliche Dienste und ist Antriebskraft für positive Entwicklungen. Was wir umsetzen, ist zugleich auch ein Maßstab mit Vorbildfunktion“, so die Landesrätin.

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