Mobilität: Bahn, Busspuren und Radwege im Fokus

„Unser Ziel ist klar: Wir wollen die Zuverlässigkeit der Verbindungen verbessern, die Sicherheit erhöhen und Alternativen zum privaten Auto stärken“, so Alfreider. Ein zentrales Projekt ist der zweigleisige Ausbau der Bahnstrecke zwischen Bozen und Meran. „Das geplante zweite Gleis bringt nicht nur Stabilität in den Fahrplan, sondern ermöglicht auch neue, schnellere Verbindungen“, so Alfreider. Der nächste Meilenstein sei die Eintragung der Trasse in den Bauleitplan.
Auch im Unterland sei das Potential der Bahn noch ausbaufähig. Die Schwierigkeiten bei Pünktlichkeit und Kapazität würden vor allem mit der starken Auslastung der Strecke zusammenhängen, auf der Regional-, Fern- und Güterverkehr aufeinandertreffen.
Zulaufstrecken zum BBT
Mit der Planung der Bahn-Umfahrung von Bozen wurde Italferr vom Schienennetzbetreiber RFI beauftragt. Sobald ein erstes Projekt vorliegt, soll gemeinsam mit der BBT-Beobachtungsstelle der öffentliche Dialog starten. Für die Weiterführung der Strecke von Branzoll in Richtung Salurn sind in Rom derzeit noch keine Mittel vorgesehen.
Überetsch: Busspur und MeBo-Anschluss
Für das Überetsch ist noch im Mai ein erster formeller Schritt zur Umgestaltung der MeBo-Anschlussstelle bei Eppan vorgesehen. Auch die Vorzugsspur für die Überetscher Buslinien zwischen Pillhof und St. Michael wird vorangetrieben – die Ausschreibung der Planung steht kurz bevor.
In den vergangenen vier Jahren wurden die Bezirksgemeinschaft Überetsch-Unterland und die Gemeinden mit knapp 14 Millionen Euro für das übergemeindliche Radwegenetz unterstützt. Unter anderem wurde der Bahnhof Leifers an die Hauptachse angebunden und der Radweg Kaltern-Eppan-Bozen mit LED-Beleuchtung ausgestattet.






