Wal „Timmy“ sendet Lebenszeichen nach Freilassung

Die Entscheidung zur Freilassung sorgte jedoch für Kritik. Laut Berichten hatte der Kapitän den Befehl dazu gegeben – sehr zum Ärger der Tierärzte, die den Wal noch einige Kilometer weiter in Richtung Atlantik transportieren wollten.
Wal taucht auf und sendet Signale
Nach der Freilassung schwamm „Timmy“ in die Nordsee, tauchte mehrmals auf und pustete Fontänen in die Luft. Zuvor war der Buckelwal mit einem Peilsender ausgestattet worden.
Dieser liefert nun erste Hinweise auf den Zustand des Tieres: Obwohl derzeit keine genauen Standortdaten verfügbar sind, sendet der Tracker offenbar regelmäßig Signale. Laut einem Bericht der „Bild“-Zeitung werden rund um die Uhr Daten empfangen.
Kritische Phase für den Wal
Der Peilsender ist zwar defekt und übermittelt kein GPS-Signal, doch sobald „Timmy“ auftaucht und das Gerät an die Luft kommt, werden Vitalwerte übertragen. Diese gehen an das Team rund um die Rettungsinitiative und deren Unterstützerin Karin Walter-Mommert.
Den bisherigen Daten zufolge sei der Zustand des Wals „im grünen Bereich“. Die kommenden zwei Wochen gelten jedoch als entscheidend: Verläuft diese Phase stabil, steigen die Überlebenschancen von „Timmy“ deutlich.






