von ih 02.05.2026 13:51 Uhr

„Man kann, auch ohne zu fliegen, einen schönen Urlaub machen“

Die Vorsitzende der deutschen Wirtschaftsweisen, Monika Schnitzer, hat staatliche Rabatte für Flugreisen in den Sommerferien abgelehnt. Angesichts knapper und teurer werdenden Kerosins sprach sie sich gegen neue Subventionen aus und forderte Verbraucher auf, ihre Urlaubspläne anzupassen.

(Symbolbild/APA/dpa)

Wenn weniger Kerosin verfügbar sei, müsse auch weniger geflogen werden. „Aber man kann, auch ohne zu fliegen, einen schönen Urlaub machen“, sagte Monika Schnitzer.

Zugleich lehnte sie es ab, Sommerurlaube über neue Schulden zu finanzieren. „Wir können nicht den Sommerurlaub durch Schulden auf Kosten unserer Kinder subventionieren“, erklärte sie gegenüber Medienvertretern.

Den Tankrabatt kritisierte Schnitzer zudem als sozial ungerecht, da vor allem Besserverdienende davon profitierten. Staatliche Hilfen sollten gezielter Bedürftigen zugutekommen.

„Hohe Preise notwendig wegen Knappheit“

Hohe Energiepreise verteidigte sie als notwendiges Signal für Knappheit und rief zum Sparen auf. Als mögliche Maßnahmen nannte sie ein Tempolimit oder autofreie Sonntage.

Zudem warnte Schnitzer vor wirtschaftlichen Risiken durch eine mögliche Blockade der Straße von Hormus. Steigende Transportkosten könnten Inflation und Lebensmittelpreise weiter antreiben und Zinserhöhungen notwendig machen.

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