von ih 02.05.2026 06:48 Uhr

Drohnen revolutionieren Bergrettung

Lastendrohnen könnten die Bergrettung grundlegend verändern: Wie aus aktuellen Tests im Rahmen des Projekts „START2 Living Lab“ hervorgeht, lassen sich Evakuierungszeiten in alpinem Gelände um bis zu das Dreifache verkürzen. Gleichzeitig werden Patienten beim Transport deutlich weniger belastet.

Foto: Blumvision

Das Südtiroler Unternehmen FlyingBasket spielte bei den Versuchen in den Dolomiten eine zentrale Rolle. Gemeinsam mit Forschungseinrichtungen und Rettungsexperten wurden Drohneneinsätze mit klassischen Bodenrettungen verglichen – mit klaren Vorteilen für die Luftlösung. Neben der Zeitersparnis konnten auch Erschütterungen während des Transports erheblich reduziert werden.

Ein weiterer Fortschritt ist das sogenannte „Hot-Loading“-Verfahren, bei dem Patienten direkt in eine schwebende Drohne geladen werden können. Dies erhöht die Effizienz und Sicherheit der Einsätze zusätzlich.

Noch steht der rechtliche Rahmen für den Transport von Personen per Drohne aus, doch schon heute können die Geräte Rettungskräfte unterstützen, etwa beim schnellen Transport von Ausrüstung in schwer zugängliche Gebiete. Das mit rund 1,2 Millionen Euro geförderte EU-Projekt zeigt: Drohnen könnten künftig ein fester Bestandteil moderner Bergrettung werden.

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