„Hexenjagd gegen Nöckler beenden“

Im Mittelpunkt der freiheitlichen Position steht die Wahlfreiheit in der Familienpolitik. Weder ein traditionelles Rollenbild noch eine vollständige Auslagerung der Kinderbetreuung an staatliche Einrichtungen würden den heutigen Lebensrealitäten gerecht, so die Partei. Stattdessen solle es gleichwertige Unterstützung für unterschiedliche Lebensmodelle geben.
Konkret fordern die Freiheitlichen neben einer hochwertigen öffentlichen Kinderbetreuung auch finanzielle Anerkennung für Eltern, die ihre Kinder selbst betreuen. Ergänzt wird dies durch Forderungen nach flexibleren Arbeitsmodellen, leistbarem Wohnraum und einer stärkeren Berücksichtigung von Betreuungszeiten bei der Pension.
Es gibt Reformbedarf
Angesichts von sinkenden Geburtenzahlen, Überalterung und Fachkräftemangel sehen die Freiheitlichen Reformbedarf. Familienpolitik sei nicht nur Sozial-, sondern auch Zukunftspolitik. Entscheidend sei, Rahmenbedingungen zu schaffen, die Familie, Beruf und Kindererziehung besser vereinbar machen.
Abschließend betont die Partei, dass eine offene Debatte notwendig sei. Kritik am bestehenden System dürfe nicht pauschal als rückständig abgetan werden, sondern müsse als Beitrag zur Lösung aktueller Herausforderungen verstanden werden.






