Volks-Umfrage erreicht Bürger in jeder Ecke Südtirols

Hohe Teilnahme in größeren Gemeinden
Besonders hoch war die Teilnahme in mehreren größeren Gemeinden. In Brixen und Meran nahmen jeweils 635 Personen teil, gefolgt von Lana mit 616, Bruneck mit 606 und dem Ahrntal mit 580 Teilnehmern. Auch aus kleineren Gemeinden wie Altrei oder Pfatten gingen Rückmeldungen ein, was auf eine breite Streuung der Beteiligung im gesamten Land hinweist.
Die Süd-Tiroler Freiheit betonte im Vorfeld mehrfach, dass es sich bei der Volks-Umfrage nicht um eine offizielle Abstimmung oder Wahl handelt. Vielmehr sei die Befragung als Stimmungsbild zu verstehen – vergleichbar mit einer Unterschriftensammlung oder Online-Petition. Ziel sei es gewesen, Bürgern die Möglichkeit zu geben, ihre Haltung zu diesem Thema auszudrücken.
„Ein klares Signal“
Aus Sicht der Initiatoren liefert das Ergebnis nun ein klares Signal an die Südtiroler Landesregierung. Die hohe Beteiligung werde als Ausdruck einer kritischen Haltung gegenüber dem diskutierten Projekt gewertet.
Insbesondere wird infrage gestellt, warum Ausländerfamilien staatlich unterstützten Wohnraum erhalten sollen, während gleichzeitig viele Einheimische Schwierigkeiten hätten, sich Wohnraum in Südtirol leisten zu können.
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