Nach Waldbrand in Kortsch: Ermittlungen laufen

Am Mittwoch gegen 14:58 Uhr wurde Alarm ausgelöst: In steilem Gelände zwischen 1100 und 1170 Metern Höhe war ein Feuer im Bereich des Alten Schlandrauner Almwegs und der Sandlen ausgebrochen. Innerhalb kurzer Zeit griffen die Flammen auf rund einen halben Hektar Schwarzkiefernwald über.
Rund 150 Feuerwehrleute aus mehreren Freiwilligen Feuerwehren sowie der Berufsfeuerwehr standen im Einsatz, unterstützt vom Forstpersonal. Aufgrund der trockenen Bedingungen und der schnellen Ausbreitung hangaufwärts wurde zusätzlich ein Löschhubschrauber angefordert, der wenig später am Einsatzort eintraf. Die Brandbekämpfung erfolgte sowohl vom Boden als auch aus der Luft.
Das Feuer breitete sich rasch über etwa 150 Meter aus und erreichte sogar die Zufahrtsstraße zu den Sonnenberger Höfen. Erst durch den gezielten Einsatz von Tanklöschfahrzeugen gelang es, die Flammen knapp oberhalb der Straße einzudämmen.
„Nur durch das entschlossene und schnelle Eingreifen aller Beteiligten konnte Schlimmeres verhindert werden“, betont Forstwirtschaftslandesrat Luis Walcher. Auch Landeshauptmann Arno Kompatscher sprach den Einsatzkräften seinen Dank aus und hob die gute Zusammenarbeit hervor.
Bereits gegen 16 Uhr, also gut eine Stunde nach Ausbruch des Feuers, konnte der Brand unter Kontrolle gebracht werden. Im Anschluss begannen umfangreiche Nachlöscharbeiten. Zur Sicherheit wurden die betroffenen Bereiche die gesamte Nacht über beregnet und von Feuerwehrleuten überwacht, um ein Wiederaufflammen zu verhindern.
Nach ersten Erkenntnissen des Landesforstdienstes könnte der Brand von einer Baustelle im betroffenen Gebiet ausgegangen sein. Die genauen Umstände werden derzeit noch untersucht.






