von ih 16.04.2026 13:22 Uhr

Neues Kompetenzzentrum soll Cybersicherheit in Südtirol stärken

Die Agentur für ein digitales Südtirol (ADAS) hat ein neues Kompetenzzentrum für Cybersicherheit eingerichtet und damit einen weiteren Schritt zur Stärkung der digitalen Sicherheit in der öffentlichen Verwaltung gesetzt. Der Dienst ist bereits operativ und soll im Ernstfall klare, einheitliche Abläufe gewährleisten sowie die Widerstandsfähigkeit gegen Cyberangriffe erhöhen.

Die Cybersicherheit und die Kommunikation im Fall eines relevanten Cyberangriffs waren kürzlich Themen bei einem Workshop der Landesabteilung Informatik im NOI Techpark in Bozen-Süd. - Foto: LPA/Ursula Pirchstaller.

Geleitet wird das Zentrum von Christian Steurer aus der Landesabteilung Informatik. Zu den zentralen Aufgaben zählen die Entwicklung von Leitlinien, Risikoanalysen sowie die Koordination im Falle von Cyberattacken. Zudem spielen die Sensibilisierung und Schulung der Mitarbeiter sowie die Unterstützung bei gesetzlichen Vorgaben eine wichtige Rolle.

Laut ADAS-Direktor Josef T. Hofer ermöglicht das Zentrum gemeinsam mit der Südtiroler Informatik AG (SIAG) ein umfassendes Angebot, das den gesamten Bereich der IT-Sicherheit abdeckt. Ziel ist eine einheitliche Cybersicherheitsstrategie für alle öffentlichen Einrichtungen, darunter etwa der Sanitätsbetrieb, der Gemeindenverband und die Agentur für Bevölkerungsschutz.

Überwachung für Bedrohungen

Im Ernstfall greift das Kompetenzzentrum auf das sogenannte CSIRT Südtirol zurück. Dieses Team der SIAG überwacht Bedrohungen und koordiniert notwendige Maßnahmen – bei Bedarf auch in Zusammenarbeit mit der nationalen Cybersicherheitsagentur.

Im Rahmen der Vorstellung im NOI Techpark wurde zudem die Bedeutung einer klaren Krisenkommunikation betont. Nur mit guter Vorbereitung und klar geregelten Zuständigkeiten könne im Fall eines Cyberangriffs Vertrauen und Sicherheit gewährleistet werden, heißt es.

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