Eventstrategie abgelehnt: Kritik an Landesregierung wächst

Als Beispiele nennt Alex Ploner das Aus des Reschenseelauf und des Dolomiten Superbike. Beide international bekannten Sportevents seien an steigenden Kosten, wachsender Bürokratie, strengen Sicherheitsauflagen und fehlenden ehrenamtlichen Helfern gescheitert. Doch auch kleinere Veranstaltungen wie Dorf-, Musik- oder Feuerwehrfeste seien zunehmend betroffen und würden vielerorts reduziert oder ganz eingestellt.
Besonders das Ehrenamt stehe laut Ploner unter starkem Druck. Viele Freiwillige seien seit Jahren stark belastet, trügen organisatorische und finanzielle Verantwortung und gingen persönliche Risiken ein. Die Entscheidung der Landesregierung sende daher ein negatives Signal an jene, die Veranstaltungen mit großem Einsatz organisieren.
Es fehlt eine langfristige Strategie
Kritik übt Ploner auch am politischen Umgang mit dem Thema. Ein Angebot des zuständigen Landesrats Marco Galateo, den Antrag gemeinsam weiterzuentwickeln, habe er abgelehnt, da es zuvor bereits ausreichend Zeit für eine Zusammenarbeit gegeben habe.
Für das Team K zeigt die Entscheidung vor allem eines: Es fehle an einer klaren, langfristigen Strategie für Veranstaltungen. Diese seien nicht nur für den Tourismus wichtig, sondern auch für gesellschaftlichen Zusammenhalt, kulturelle Vielfalt und die Zukunft des Ehrenamts.






