von ih 02.02.2026 17:34 Uhr

Startschuss für neuen Gebietsplan der Seiser Alm

In Bozen ist der offizielle Startschuss für die Ausarbeitung eines neuen übergemeindlichen Gebietsplans für die Seiser Alm gefallen. Vertreter der Gemeinden Kastelruth, St. Christina und Wolkenstein sowie ein interdisziplinäres Expertenteam stellten bei einem Kickoff-Treffen Ende Jänner Projektstruktur, Zeitplan und Schwerpunkte vor. Das Planungsgebiet umfasst rund 6800 Hektar.

Mit dem Treffen am 27. Jänner in Bozen starten die Arbeiten am neuen übergemeindlichen Gebietsplan Seiser Alm: Vertreterinnen und Vertreter des Landes und der Gemeinden Kastelruth (vorne rechts Bürgermeisterin Christina Pallanch), St. Christina und Wolkenstein sowie externe Fachleute nahmen daran teil. - Foto: LPA/Thomas Hofer.

Der neue Plan ersetzt den bisherigen Landschaftsplan aus den 1970er-Jahren und soll den sensiblen Natur- und Kulturraum nachhaltig schützen und weiterentwickeln. Im Fokus stehen vier Bereiche: Naturräume und Ökologie, Agrar- und Waldlandschaft samt Kulturlandschaft, touristische und wirtschaftliche Nutzung sowie Mobilität im alpinen Raum.

Geplant ist ein breiter Beteiligungsprozess mit Workshops und öffentlichen Veranstaltungen, an denen Bevölkerung, Betriebe, Landwirtschaft, Tourismus und Naturschutz mitwirken können.

In den kommenden Monaten folgen Analysen und Habitat-Kartierungen, zudem wird eine Steuerungsgruppe eingesetzt. Ein erster Entwurf des neuen Gebietsplans soll bis 2027 vorliegen.

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