Antifa-Attacke in Wien: „Faschistenbar“ mit roter Farbe beschmiert

Diesmal beschmierten die Täter den Außenbereich der Bar mit roter Farbe. Zu lesen war unter anderem „Gefahr Faschistenbar“ und das bekannte Anarchie-Symbol „A“. Laut ersten Einschätzungen dürften erneut linksextreme Kreise hinter der Tat stehen.
Antifa-Gruppe ruft zu Angriffen auf
Auf der Instagram-Seite „gfoa_w“ – der sogenannten „Gruppe für organisierten Antifaschismus Wien“ – wurde bereits vor dem ersten Vorfall zu Protestaktionen gegen das Lokal aufgerufen. Grund: In dem von Heinz Pollischansky geführten Lokal würden sich dort am Donnerstag laut dem Schreiben „rechtsextreme Identitäre“ treffen wollen.
Nach dem ersten Farbanschlag wurde online sogar zu weiteren Aktionen gegen Lokale desselben Besitzers aufgerufen.
Behörden ermitteln – Demonstration angekündigt
Das Landesamt für Staatsschutz und Extremismusbekämpfung hat laut Innenminister Gerhard Karner umfassende Ermittlungen aufgenommen.
Der Gastronom selbst zeigt sich fassungslos: Er könne die Angriffe nicht nachvollziehen und bestreitet jegliche Nähe zu extremistischen Gruppen.
Parallel dazu wird für den heutigen Abend eine Gegendemonstration in der Wiener Innenstadt erwartet – just an jenem Tag, an dem laut den Antifa-Aktivisten das angebliche „Nazitreffen“ stattfinden soll.
Politisch aufgeheizte Stimmung in der Bundeshauptstadt
Die wiederholten Attacken auf das Vino zeigen, wie stark sich die politische Stimmung in Wien derzeit aufheizt. Während linke Gruppen den Kampf gegen rechte Netzwerke in der Stadt verschärfen, warnen Beobachter vor einer gefährlichen Eskalation zwischen politischen Lagern – mitten im Herzen der Hauptstadt.






