EU plant drastische Maßnahmen gegen Zigaretten und E-Tabakprodukte

Attraktivität von Tabak soll verringert werden
Laut dem Entwurf empfiehlt eine WHO-Studiengruppe, Filter zu verbieten, um die „Genießbarkeit und Attraktivität“ von Zigaretten zu reduzieren. Ziel sei es, den Tabak- und Nikotinkonsum zu senken und die Abhängigkeit zu verringern.
Experten warnen: Die Vorschläge könnten auch Verkaufsverbote in Geschäften, Tankstellen und Kiosken nach sich ziehen.
Gesundheits- und Umweltschutz im Fokus
Die EU begründet die geplanten Maßnahmen mit Gesundheits- und Umweltschutz. Tabakprodukte belasten nicht nur die Raucher selbst, sondern auch die Umwelt, etwa Böden und Grundwasser. Der Entwurf betont:
- Prävention und Reduzierung des Tabakkonsums
- Schutz vor Passivrauchen
- Umwelt- und Ressourcenschutz
- Unabhängigkeit von der Tabakindustrie
Entscheidung auf WHO-Konferenz im November
Über das weitere Vorgehen wird auf der WHO-Konferenz zur Tabakkontrolle (COP11) vom 17. bis 22. November in Genf entschieden. Dort soll der EU-Entwurf diskutiert und mögliche konkrete Verbote festgelegt werden.
Die kommenden Wochen könnten damit über die Zukunft von Zigaretten und E-Tabak in der EU entscheiden.






