von ih 05.10.2025 20:49 Uhr

Kriminelle Ausländer gefährden Südtirols Tourismus

Südtirol gilt seit Jahrzehnten als Synonym für Ruhe, Ordnung und alpines Urlaubsidyll. Doch dieses Bild bekommt zunehmend Risse. Die wachsende Kriminalität – insbesondere in Bozen und Meran – bedroht den Ruf des Landes als sicheres Reiseziel. Inzwischen lässt sich nicht mehr bestreiten, dass sich die Sicherheitslage in den Städten deutlich verschlechtert hat – und das bleibt nicht ohne Folgen für den gesamten Tourismus des Landes. 

Symbolbild: Polizeipräsidium Bozen

Der Motor der Südtiroler Wirtschaft

Wie wichtig der Tourismus für Südtirol ist, zeigen die Zahlen des Landesinstituts für Statistik (ASTAT): Im Jahr 2024 wurden rund 37,1 Millionen Übernachtungen gezählt. Der Sektor trägt fast 11 Prozent zur gesamten Wertschöpfung bei – und ist damit einer der wichtigsten wirtschaftlichen Pfeiler des Landes.

Rund die Hälfte aller Gäste kommt aus Deutschland (47 bis 50 Prozent). Für viele dieser Urlauber ist Südtirol ein Rückzugsort – ein Land, in der man sich sicher, willkommen und geborgen fühlt. Gerade dieses Gefühl steht nun aber auf dem Spiel, wie ein aktueller Vorfall aus Bozen zeigt (UT24 berichtete).

Wenn Urlauber angegriffen werden

Vor wenigen Tagen wurde in der Bozner Innenstadt am helllichten Tag ein deutscher Tourist Opfer eines Angriffs, als ein Somalier versuchte, ihm den Rucksack zu entreißen. Der Urlauber wurde dabei verletzt – ein Vorfall, der für erhebliche Aufmerksamkeit sorgte und viele Reaktionen hervorrief.

Solche Ereignisse sind nicht nur für die Betroffenen traumatisch, sondern schaden dem Image einer gesamten Urlaubsregion. Denn sie stehen sinnbildlich für das, was Gäste am meisten fürchten: Gewalt im Urlaub. Und die Gefahr, Opfer eines solchen Gewaltverbrechens zu werden, hat gerade in Südtirols Städten zweifelsohne zugenommen.

Die Täter sind meist kriminelle Ausländer, die sich illegal im Land aufhalten – oder die sich einen Asyltitel erschlichen haben, obwohl in ihrer Heimat gar kein Krieg ist. Und so sind es vor allem die zunehmenden Gewaltepisoden, die das Vertrauen vieler Urlauber erschüttern – und die Entscheidung beeinflussen können, ob sie im nächsten Jahr wiederkommen oder nicht.

Wenn Sicherheit zur Marke wird – und ins Wanken gerät

Gerade die deutschen Stammgäste reagieren sensibel auf solche Entwicklungen. Viele von ihnen verbringen ihren Urlaub in Südtirol bewusst als Gegenentwurf zu den zunehmend unsicheren Städten in Deutschland.

Wenn dieses Sicherheitsgefühl aber auch in Südtirol zu bröckeln beginnt, droht ein Imageverlust mit wirtschaftlichen Folgen. Gerade jene Hoteliers und Touristiker, die Südtirol stets als hochwertiges Urlaubsland verkaufen, werden dann große Schwierigkeiten bekommen.

Osteuropa als neue Konkurrenz

Andere Regionen und Länder in Europa zeigen, wie stark Sicherheit und Ordnung als Standortfaktor wirken. Länder wie Ungarn und Polen profitieren seit Jahren von einem wachsenden Zustrom deutscher Urlauber.

Nach Angaben des Statistischen Bundesamts verbrachten 2023 rund 880.000 Deutsche ihren Urlaub in Ungarn, besonders an beliebten Orten wie dem Plattensee (Balaton) – dort stieg die Zahl deutscher Gäste seit 2019 um etwa 20 Prozent. Auch Polen verzeichnete rund 720.000 deutsche Urlauber, viele davon an der Ostseeküste oder in den Karpaten.

Zudem verlegen immer mehr Deutsche ihren Lebensmittelpunkt in diese Länder: Rund 35.000 Deutsche leben heute in Ungarn, etwa 20.000 in Polen – doppelt so viele wie noch vor zehn Jahren. Das zeigt: Sicherheit und Stabilität sind längst nicht nur Urlaubsthemen, sondern Entscheidungskriterien für Lebensqualität. Und gewählt werden dabei vor allem Länder, die seit 2015 nicht auf den Zug einer unverantwortlichen Masseneinwanderung aufgesprungen sind – sondern sich konsequent gegen EU-Zwänge und für die Sicherheit der eigenen Länder eingesetzt haben.

Gerade jene Länder sind es jetzt auch, die kurioserweise keine Probleme mit Massenvergewaltigungen, kriminellen Ausländerbanden oder verwahrlosten Innenstädten und Hauptbahnhöfen haben. Vor allem viele Deutsche fühlen sich an ihre unbeschwerte Kindheit erinnert, wenn sie dieser Tage nach Budapest, Warschau oder Bratislava reisen. Es macht also durchaus einen Unterschied, welche politischen Verantwortungsträger gerade an der Macht sind.

Jetzt handeln, bevor Vertrauen verloren geht

Für Südtirol ist die derzeitige Entwicklung ein klares Warnsignal. Der Tourismus kann sich nicht darauf verlassen, dass seine Gäste automatisch wiederkommen – gerade dann nicht, wenn sie Opfer von Ausländergewalt werden.

Sichtbare Polizeipräsenz, konsequente Abschiebungen und eine Kehrtwende in der Migrations- und Sicherheitspolitik sind jetzt entscheidend. Auch die Tourismusbranche selbst sollte sich stärker einbringen, denn hier geht es um Glaubwürdigkeit – und letztlich ums Geschäft.

Denn eines ist sicher: Wer sich im Urlaub unsicher fühlt, kommt nicht wieder. Südtirol hat die Chance, rechtzeitig gegenzusteuern – noch ist das Vertrauen der Gäste nicht verloren, aber es bröckelt.

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