von mmh 07.07.2025 10:24 Uhr

Südtiroler Fußballer nach Zusammenbruch auf dem Weg der Besserung

Schockierende Szenen am Freitagabend in Schlanders: Beim Freundschaftsspiel zwischen der Südtiroler „Europeada“-Auswahl und dem deutschen Regionalligisten SpVgg Unterhaching brach der 26-jährige Südtiroler Fußballer Andreas Nicoletti plötzlich und ohne Fremdeinwirkung zusammen. Das Spiel wurde sofort abgebrochen, Spieler und Zuschauer standen unter Schock.

Foto: UT24/SU

Lebensrettender Einsatz des Teamarztes

Dank des schnellen und professionellen Eingreifens des Mannschaftsarztes von Unterhaching konnte das Schlimmste verhindert werden. Er war es, der unmittelbar nach dem Kollaps die ersten lebensrettenden Maßnahmen einleitete – ein Eingreifen, das vermutlich über Leben und Tod entschied. Kurz darauf wurde Nicoletti mit dem Rettungshubschrauber ins Bozner Krankenhaus gebracht.

Entwarnung: Stabil und ansprechbar

Die Erleichterung folgte am Wochenende: Nicoletti konnte bereits von der Intensivstation auf die kardiologische Abteilung verlegt werden. Sein Zustand ist stabil, er ist bei Bewusstsein und ansprechbar. Die genaue Ursache für den plötzlichen Zusammenbruch ist derzeit noch unklar. Medizinische Experten gehen von einem Herz-Kreislauf-Zwischenfall aus.

Ein bekanntes Gesicht im Südtiroler Fußball

Andreas Nicoletti gehört seit Jahren zu den herausragenden Spielern im heimischen Amateurfußball und ist in der Südtiroler Fußballszene bestens bekannt. Der 26-Jährige lief bereits für Lana, Naturns, Gargazon und Obermais auf. Mit den Meranern feierte er erst in dieser Saison den Aufstieg von der Oberliga in die Serie D.

Kollektive Erleichterung in Südtirols Fußballwelt

Die Anteilnahme in Südtirols Fußballwelt ist groß. Spieler, Funktionäre und Fans zeigten sich tief betroffen von den dramatischen Minuten am Freitagabend, umso größer ist nun die Dankbarkeit für den positiven Verlauf. Auch in den sozialen Netzwerken häufen sich Genesungswünsche für den beliebten Obermaiser Kicker.
Das Testspiel in Schlanders, das bis zum Vorfall torlos verlief, wurde verständlicherweise nicht mehr fortgesetzt. Im Mittelpunkt stand einzig und allein das Wohl von Andreas Nicoletti.

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