von ak 25.01.2023 17:03 Uhr

70-Jährige nach Hundebissen in Lebensgefahr

Am Dienstagnachmittag ist eine Grazerin von den Hunden ihres Enkels gebissen worden. Sie schwebt in Lebensgefahr.

Symbolbild von Goran Horvat auf Pixabay

Ein 26-Jähriger übernachtete bei seiner 70-jährigen Großmutter und ließ seine vier belgischen Schäferhunde für einige Zeit in der Wohnung zurück. Er hatte dort übernachtet. Nach seinen Angaben hatte er die Wohnung um kurz vor 13.00 Uhr verlassen, um sein Fahrzeug zu holen. Wie krone.at berichtet, soll er jeweils zwei Hunde in getrennten Räumen untergebracht haben. Die Großmutter blieb inzwischen alleine in der Wohnung.

Wenige Minuten später kam der Mann in die Wohnung zurück und fand seine Großmutter schwer verletzt aber ansprechbar im Vorraum der Wohnung liegen. Offenbar gelang es den Hunden die Tür eigenständig zu öffnen. Der Enkel leistete sofort Erste Hilfe und verständigte die Rettungskräfte.

Mindestens einer der Hunde attackierte die Frau aus bisher unbekannter Ursache. Sie erlitt dabei massive Biss- und Rissquetschwunden an Armen, Schulter und Gesicht. Sie wurde in ein Krankenhaus eingeliefert und noch in der Nacht stundenlang notoperiert.

Aufgrund des verwahrlosten und abgemagerten Zustands der Hunde wurde seitens des Amtstierarztes eine behördliche Abnahme der vier Hunde sowie von drei Katzen verfügt. Der 26-Jährige wird bei der Staatsanwaltschaft Graz wegen Verdacht der fahrlässigen Körperverletzung und Verdacht der Tierquälerei angezeigt.

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