von hz 24.11.2022 11:10 Uhr

„Unwürdigem Schauspiel“ ein Ende setzen

Am Donnerstagvormittag hat die „Süd-Tiroler Freiheit“ (STF) in Bozen einen Beschlussantrag vorgestellt, der in der kommenden Woche bei der Landtagssitzung behandelt werden wird. Die politische Bewegung fordert die Direktwahl für das Amt des Landeshauptmannes.

Stefan Zelger, Sekretär der Landtagsfraktion der Süd-Tiroler Freiheit und Sven Knoll, Landtagsabgeordneter der Süd-Tiroler Freiheit - Foto: UT24/hz

Es wird bereits auf die kommende Landtagswahl 2023 vorausgeblickt. Und dafür möchte die STF eine Änderung des Wahlgesetzes in Südtirol erreichen. Der Landtagsabgeordnete Sven Knoll ging bei der Pressekonferenz eingangs auf die aktuellen Diskussionen ein: Kandidiert Kompatscher nochmal? Wenn ja, unter welchen Bedingungen? Wann wird entschieden? Um diesem „unwürdigem Schauspiel“ ein Ende zu setzen, so die STF, solle in Zukunft der Landeshauptmann direkt vom Volk gewählt werden und nicht mehr vom Landtag wie bisher.

„Man hat den Eindruck, dass bei den aktuellen Diskussionen um die Landeshauptmann-Frage nicht mehr das Wohl des Landes im Vordergrund steht, sondern verschiedene Privat- und Parteiinteressen“, so Knoll. Auch die Glaubwürdigkeit in die Politik nehme bei der Bevölkerung so kontinuierlich ab. Was in Welschtirol bereits möglich ist, solle in Zukunft auch in Südtirol möglich gemacht werden, nämlich die Direktwahl des Landeshauptmannes durch die Bevölkerung. Einen Vergleich zieht Knoll zu den Gemeinderatswahlen in Südtirol: Auch da wird der Bürgermeister mit einem separaten Stimmzettel bei der Wahl direkt von der Bevölkerung gewählt.

Symbolisch: Selbst gefertigte „Stimmzettel“ für die Direktwahl des Landeshauptmannes – Foto: UT24/hz

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