von hm 30.07.2021 14:13 Uhr

Getötete 13-Jährige: Auslieferung könnte Wochen dauern

Die Auslieferung des vierten Verdächtigen im Fall einer am 26. Juni in Wien-Donaustadt getöteten 13-Jährigen, der am Donnerstag in London gefasst worden ist, könnte dauern.

Der Fundort des Leichnams in Wien-Donaustadt. (APA/Neubauer)

Aufgespürt wurde der Gesuchte demnach in einem Viertel in London, in dem die afghanische Community stark vertreten ist. Weitere Details zur Verhaftung des jungen Mannes waren zunächst nicht bekannt.

An der Fahndung waren Zielfahnder des österreichischen Bundeskriminalamts (BK) beteiligt. „Die Einvernahmen werden jetzt dann in weiterer Folge die Fluchtroute zeigen“, sagte Innenminister Karl Nehammer am Donnerstag in der ZiB1 des ORF. Dazu gab es am Freitag aber noch keine neuen Informationen.

Selbst wenn er seiner Auslieferung zustimmen sollte, würde es wohl einige Wochen brauchen, bis der Mann nach Österreich überstellt wird, sagte Carmen Kainz, Sprecherin der Staatsanwaltschaft Wien, auf APA-Anfrage. Zudem kann sich der 22-Jährige mit Rechtsmitteln gegen die Auslieferung wehren.

Danach wurden zunächst drei Männer nach und nach festgenommen. Am Donnerstag wurde ein 22-jähriger Afghane in England gestellt. Die weiteren drei Tatverdächtigen befinden sich in Österreich in Untersuchungshaft.

Ein zunächst vorgeblich 16-Jähriger ist einem Gutachten zufolge mindestens 18, möglicherweise 20 Jahre alt. Bei den anderen beiden handelt es sich um einen 18- und einen 23-Jährigen. Die Staatsanwaltschaft ermittelt in dem Fall wegen Vergewaltigung mit Todesfolge und Missbrauchs einer wehrlosen Person.

 

APA/UT24

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  1. swiss-austrianer
    30.07.2021

    So wie die “Arbeitsweise” der österreichischen Politiker bekannt ist, wird sich da nichts ergeben und der gute Mann kann in GB ein geruhsames Leben führen.

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